Wegpunkte 1-10

Schlosswald

Um den Schlosswald, der eigentlich „Knick“ heißt, richtig genießen zu können, lassen Sie am besten Ihr Fahrrad stehen und erobern ihn auf den vorgegebenen Wegen zu Fuß. Manche Pfade sind nicht für Fahrräder geeignet.

Es gibt viel zu entdecken. Zum Beispiel die 400 Meter lange Rhododendronallee, die auf den Mittelrisalit

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Gemälde des Hagenburger Schlosses

Ein faszinierendes, vielfach genutztes Waldstück: Der Schlosswald am Schloss Hagenburg ist offenbar um 1800 aus einer sumpfigen Moorlandschaft heraus entstanden. Sein Name „Knick" geht auf Teile einer Landwehr zurück, die als Hecke mit „geknickten Zweigen" dem Feind das Eindringen erschweren sollte. Es könnte damit eine Grenzbefestigung im Zusammenhang mit der Burg gemeint sein.

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Rhododendronallee

Ein sehenswertes Fliederblau und Lila: Viele „Rosenbäume“ (griech. Rhododendren) hüllen mit ihrem zauberhaften Blütenschmuck jedes Jahr Ende Mai/Anfang Juni die Allee auf mehreren Hundert Metern Länge in Farben. Das damalige Fürstenhaus suchte für den Sommersitz am Steinhuder Meer die Pflanzen aus der Familie der Heidekrautgewächse als Einfassung für die Hauptzufahrt aus.

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Schloss

Ein Schloss auf moorigem Grund nahe am Wasser. Das hatte für die Erbauer Vor- und Nachteile zugleich: Während Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe von hier aus den Bau des Wilhelmsteins überwachen konnte und seine Nachfahren das Haus als Sommersitz nutzten, waren stets große Anstrengungen nötig, um das auf Eichenpfählen stehende, später zweiflügelig ausgebaute Gebäude zu erhalten.

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Hagenburger Kanal

Die Partie am Hagenburger Kanal gehört zu den landschaftlich schönsten Gebieten in der Uferregion des Steinhuder Meeres.

Nicht erst seit Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe im 18. Jahrhundert den Kanal im Zusammenhang mit dem Bau des Wilhelmsteines von seinen Soldaten verbreitern ließ, besteht ein Zusammenhang des Meeres mit dem Ent- und Bewässerungssystem der Gräben rund um das Schloss Hagenburg, der früheren Burg. Und so wird der heutige Hagenburger Kanal auf frühen Karten auch „Burgoder Meergraben“ genannt.

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Moorgarten

Um Besuchern einiges von der Vielfalt und Schönheit des streng geschützten Hagenburger Moores zu zeigen, ist der Moorgarten als Anschauungsobjekt für eines der bedrohtesten Landschaftsbilder entstanden.

Ein rund 350 Meter langer Lehrpfad führt vorbei an dem künstlich angelegten See mit seinen flachen Böschungen hin zum typischen Niedermoor sowie zu Feuchtwiese und Erlenbruch bis hin zum Hochmoor mit seiner unverwechselbaren Vegetation. 

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Findlingsgarten

Prägten große Steine früher das norddeutsche Landschaftsbild, so verschwinden die geologischen Naturdenkmäler bis heute in zunehmender Zahl. Anfangs zum Bau von Großsteingräbern, später meist im Haus- und Wegebau. Die letzten großen und zugleich felsenkundlich bedeutsamen Findlinge als erdgeschichtliches Schaufenster der Nachwelt zu erhalten - diese Idee hatte Prof. Dr. Klaus-Dieter

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Blick auf eine Brücke über den Hagenburger Kanal

Sie sind angekommen – rund einen Kilometer vom Ufer des Steinhuder Meeres entfernt. Steigen Sie hier aus und steigen Sie ein in die Entspannung, auf dem Fahrrad oder zu Fuß.

Nach dem Blick über das Wasser in Richtung Wilhelmstein und eventuell auch nach der Umrundung des Flachsees bleibt immer noch

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Alte Schule

Bis 1833 gingen die Kinder aus den beiden Orten Hagenburg und Altenhagen in Altenhagen schräg hinter dem Pfarrhaus zur Schule. Lange Zeit fungierte der Kantor als Organist, Küster und auch Lehrer. Doch die räumlichen Verhältnisse waren schlicht unzumutbar. 1831 unterrichtete ein Lehrer in einem rund 40 Quadratmeter messenden Klassenraum mit

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St.-Nicolai-Kirche zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Mit dem Bau einer neuen, großen Kirche konnte erst 1869 begonnen werden, nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen um den richtigen Standort. Die nicht unwesentliche finanzielle Unterstützung des Schaumburg-Lippischen Fürstenhauses ermöglichte es, den hannoverschen Kirchenbaumeister Conrad Wilhelm Hase („Backstein-Hase“) für den Bau zu engagieren.

Hase erfüllte den Auftrag, eine „weithin sichtbare“ mächtige Kirche

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