Moorgarten

Vielfalt zeigen

Um Besuchern einiges von der Vielfalt und Schönheit des streng geschützten Hagenburger Moores zu zeigen, ist der Moorgarten als Anschauungsobjekt für eines der bedrohtesten Landschaftsbilder entstanden.

Unverwechselbare Moorvegetation

Ein rund 350 Meter langer Lehrpfad führt vorbei an dem künstlich angelegten See mit seinen flachen Böschungen hin zum typischen Niedermoor sowie zu Feuchtwiese und Erlenbruch bis hin zum Hochmoor mit seiner unverwechselbaren Vegetation. 

Typische Pflanzen wie Sonnentau oder das Wollgras der Glockenheide können so ungefährdet gezeigt werden. Im Informationshäuschen können sich die Besucher ein umfangreiches Bild über Flora und Fauna des Moores machen. Der
Moorgarten ist die dritte Einrichtung dieser Art in Niedersachsen, neben ähnlichen Anlagen in Elisabethfehn und Oldenburg.

Kooperation für Kleinod

Die lange in der Gemeinde gehegten Pläne sind unter Mitwirkung der Deutschen Gesellschaft für Moor- und Torfkunde aufgelegt worden. Das im Jahr 2000 ausgewählte Gelände liegt in einem ehemals landwirtschaftlich genutzten Niedermoorgebiet. Auf rund 13 000 Quadratmetern entstand seither ein Kleinod, das den interessierten Besuchern die Vielfalt und Schönheit des Hagenburger
Moores mit seinen verschiedenen Pflanzengemeinschaften näherbringt. Der Moorgarten soll dabei helfen, ein unkontrolliertes  betreten des sensiblen Landschaftsraumes zu verhindern. Vorbildlich betreut wird das Gelände durch eine Kooperation der Gemeinde Hagenburg mit dem Regionalen Umweltbildungszentrum der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer in Winzlar sowie in Kursen, Arbeitsgemeinschaften und Projekten der Graf-Wilhelm-Schule in Steinhude. Viele Schüler haben sich hier in den vergangenen Jahren freiwillig engagiert.

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