Schloswald Hagenburg

Um den Schlosswald, der eigentlich „Knick“ heißt, richtig genießen zu können, lassen Sie am besten Ihr Fahrrad stehen und erobern ihn auf den vorgegebenen Wegen zu Fuß. Manche Pfade sind nicht für Fahrräder geeignet.

Es gibt viel zu entdecken. Zum Beispiel die 400 Meter lange Rhododendronallee, die auf den Mittelrisalit des Schlosses Hagenburg zuführt. Sie beginnt mit rund 50 Jahre alten Pyramideneichen. Schlossherrin Bathildis zu Schaumburg-Lippe lies sie zu Ehren ihres verstorbenen Mannes Wolrad pflanzen.

Eine Vielzahl seltener Bäume wächst in dem Auen- und Niederungswald, darunter Sumpfzypressen, Eiben und Lärchen. Die Stämme sind zur Erklärung mit Schildern versehen. Darüber hinaus wird ökologisch besonders wertvolles, stehendes und auch liegendes Totholz von einer Vielzahl von Organismen genutzt.

Wer genau hinschaut, entdeckt auch Reste einer sternförmigen, von Eiben bestandenen Schanze. Sie bildete das südliche Ende des „Wilhelmsteiner Feldes“, das Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe im 18. Jahrhundert im Zusammenhang mit dem Wilhelmstein anlegen ließ. Es ist bis auf dieses Relikt völlig verschwunden.

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