Wegpunkte 11-20

Schwelle Geest / Moor

Kleine Unebenheiten im Gelände - mit dem Auge kaum zu erkennen. Genau bis zu dieser Linie, die auf topographischen Karten mit der 40-Meter-Höhenlinie versehen ist, könnte einst das Steinhuder Meer gereicht haben. Hier vollzieht sich zumindest der landschaftliche Übergang vom Moor zur Geest. Es ist kein Zufall, dass dieser eiszeitliche

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"Schöne Aussicht"

Wer hier auf der Bank Platz nimmt, und seinen Blick in nördlicher Richtung schweifen lässt, dem wird deutlich, dass es sich bei dem ehemals selbstständigen Ort Altenhagen um ein so genanntes „einzeiliges Hagenhufendorf“ handelt. Ein Stück der ursprünglichen Siedlungszeile präsentiert sich unverbaut jenseits der Bundesstraße. Der „Olde Hagen“ (Altenhagen) -

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alte St.-Nicolai-Kirche

Sie sind - fast - spurlos verschwunden, die alte Kirche St. Nicolai und der Rundfriedhof, die einst so etwas wie das Zentrum des Hagenhufendorfes Altenhagen bildeten. Die Pfarre, der spätere „Lindenhof“ (heute Dionysos) und in der Nachbarschaft die erste Schule Altenhagens ergänzten das Ensemble auf der anderen Seite des Weges

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Schacht "Weser"

Der Bergwerksunternehmer Emil Sauer unternahm als Mehrheitsanteilseigner der Gewerkschaft „Germania“ im Übergang zum 20. Jahrhundert gemeinsam mit dem Schaumburg-Lippischen Fürstenhaus einen Versuch, in Altenhagen ein abbauwürdiges Kalivorkommen zu erschließen. Doch diese Hoffnung auf das „weiße Gold“ währte nur ein knappes Jahrzehnt. Das Salz in rund 500 Meter Tiefe hatte eine zu

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Glocke auf dem Ratskeller

Von Graf Otto IV. von Holstein-Schaumburg erhielten die Hagenburger und Altenhäger Brauergilden 1545 ein gemeinsames Braurecht. Darüber entspann sich ein erbitterter Streit, der schließlich vor dem Reichskammergericht in Speyer entschieden wurde. Von 1609 an bekamen die Altenhäger für ihr nicht mehr genutztes Recht Geld. Die Hagenburger Brauergilde betrieb den 1560/61

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ehemalige Synagoge

Eine jüdische Synagoge ist in Hagenburg seit 1837 belegt. Unklar ist aber, ob es sich dabei um das Haus Hainholz 1 handelt, das bereits 1912 verkauft wurde.Als jüdisches Gotteshaus zu erkennen ist das Haus immer noch an seinen oben abgerundeten Fenstern. Später ist das Gebäude als Wohnhaus und längere Zeit

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Kleinbahnhof Hagenburg

Fast sieben Jahrzehnte lang bildete dieser beschauliche Ort so etwas wie den Mittelpunkt des Fleckens Hagenburgs aus verkehrstechnischer Sicht. Hier stand der Kleinbahnhof und es verkehrte vom 20. Juli 1898 von Wunstorf an die Steinhuder-Meer-Bahn in der Seeprovinz. Und als am 18. Januar 1964 der letzte Personenzug und im August

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Försterteich

Was heute gleichsam als die „gute Stube“ Hagenburgs gepflegt daherkommt, lag früher noch mitten im Wald. Einen Teich hat es an dieser Stelle schon lange gegeben, sogar in Richtung Nordwesten noch einen zweiten, kleineren. Die beiden Teiche sind auf einer Karte des Jahres 1801 eingezeichnet.

Es ist leicht zu erraten,

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Holzkolonie

„Dicht am Rand des Hagenburger Holzes stehen vier Häuser“, schrieb der Chronist Heinrich Wulf im Jahr 1990, „die bis vor 60 Jahren eine Viertelstunde von Hagenburg entfernt standen. Heute hat sich der Flecken aber so weit ausgedehnt, dass es zwischen den Häusern am Waldrand und dem Flecken kaum noch einen

Weiterlesen: Hagenburger Holzkolonie

Ziegel aus der Haackeschen Feldziegelei

Eine Feldziegelei, ein Eiskeller und ein Brunnen. Dieser Wald, durch den auch die Trasse der Steinhuder-Meer-Bahn führte, birgt viel Hagenburger Geschichte(n). Bei der „Haakeschen Ziegelei“ handelte es sich um eine Feldziegelei, in der in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts handgeformte Ziegel in freier Luft gebrannt worden. 1864 stellte Haake

Weiterlesen: Feldziegelei, Eiskeller und Brunnen

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