Schützenfest

Bis hierher reichte der Wald

Was heute gleichsam als die „gute Stube“ Hagenburgs gepflegt daherkommt, lag früher noch mitten im Wald. Einen Teich hat es an dieser Stelle schon lange gegeben, sogar in Richtung Nordwesten noch einen zweiten, kleineren. Die beiden Teiche sind auf einer Karte des Jahres 1801 eingezeichnet.

Altes Forsthaus gegenüber

Es ist leicht zu erraten, woher der Name des „Försterteiches“ stammt, stand das alte Forsthaus (heute in Privatbesitz) doch nur wenige Meter gegenüber, auf der anderen Seite der Chaussee. Als Folge des Ersten Weltkrieges wurde das Gebiet zwischen heutige Schützenstraße und Kiefernstraße gerodet und zum bevorzugten Baugebiet für Kriegsversehrte erklärt. Es entstand die „Siedlung“. Für weiteres Bauland verkaufte die Forstverwaltung auch später noch einmal einige ihrer Liegenschaften, darunter eben 1959 das alte Forsthaus und auch das so genannte Jägerhaus in der Kolonie.

Schützentradtion am Teich

Als Folge der „Siedlung“ musste der alte Schützenplatz im Wald weichen. Der alte Dreschplatz, damals noch „Gräbenhausplatz“ genannt, am damaligen Ortsrand, wurde urbar gemacht und mit jungen Birken bepflanzt. Seither feiert die Schützengesellschaft Hagenburg-Altenhagen hier im Juli ihr tradtionsreiches Schützenfest.

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